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Ein gemeinsames Gedächtnis für KI-Agenten

KI-generierte Grafik: Claude und Codex lesen und schreiben gemeinsames persönliches Wissen in Obsidian, das auch Pawel bearbeiten kann.
KI-generiertes Bild

Ich nutze ein gemeinsames persönliches Gedächtnis für Claude und Codex, das ich auch auf meinem iPhone öffnen und bearbeiten kann.

Mein Obsidian-Vault enthält Kontext über mich: meinen Hintergrund, meine Präferenzen, meine Ziele und meine Arbeitsweise.

CLAUDE.md und AGENTS.md führen die Agenten zu diesem gemeinsamen Wissen. Sowohl Claude als auch Codex können die relevanten Notizen lesen und Änderungen zurückschreiben. So lässt sich der Kontext über verschiedene Tools hinweg pflegen.

Für Obsidian habe ich mich aus praktischen Gründen entschieden:

  • Das Wissen liegt in Markdown-Dateien, die ich selbst kontrolliere – unabhängig von einem bestimmten KI-Anbieter. Ich entscheide, wo diese Dateien gespeichert werden. Sie könnten auf meinem Rechner bleiben, oder ich könnte mein eigenes NAS für die Ablage und Backups nutzen. Cloud-Speicher ist optional.
  • Ich kann die Notizen selbst lesen, bearbeiten und korrigieren. In meinem aktuellen Setup synchronisiert iCloud Drive den Vault zwischen meinem Mac, iPhone und meinen anderen Apple-Geräten. So kann ich auch unterwegs daran arbeiten.
  • Die Dateien lassen sich mit Git versionieren. Ich kann Änderungen nachvollziehen, Versionen vergleichen und bei Bedarf einen früheren Stand wiederherstellen.
  • Außerdem habe ich Claude Code in Obsidian eingebunden. Ich kann Fragen zu den Inhalten stellen und sie gemeinsam mit einem Agenten direkt in der App bearbeiten.

Zusätzlich habe ich in meinen verschiedenen Agenten-Tools regelmäßige Routinen eingerichtet. Sie aktualisieren deren Memory aus dem Vault und übertragen relevante neue Informationen zurück nach Obsidian. Das hilft, die gemeinsamen Notizen und den eigenen Kontext der Agenten aufeinander abzustimmen.

iCloud übernimmt die Dateisynchronisierung zwischen meinen Geräten. Die Agenten-Routinen kümmern sich um die Kontextaktualisierung. Was ein Cloud-Modell verarbeitet, hängt weiterhin davon ab, welche Informationen ich ihm übergebe.

Damit das nützlich bleibt, braucht es etwas Disziplin: Bestätigte Fakten müssen von Vorschlägen unterscheidbar sein, veränderliche Informationen brauchen ein Datum, und Widersprüche müssen sichtbar bleiben, bis sie geklärt sind.

Ein Arbeitsbereich wie Notion oder ein einfaches Markdown-Repository wären ebenfalls mögliche Ausgangspunkte. Obsidian bietet mir eine Oberfläche, die ich selbst nutze und in der Agenten mit denselben zugrunde liegenden Notizen arbeiten.

Wie haltet ihr den Kontext zwischen euren verschiedenen KI-Agenten konsistent?

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